Freitag, April 24, 2009

Ich wor ene kölsche Jung

Seit gestern bin ich offiziell Hannoveraner. Ist schon ein seltsames Gefühl, wenn das Köln-Sülz im Personalausweis mit HANNOVER überklebt wird. Warum schreiben die das hier groß? Und der Stadtteil ist denen auch keine Erwähnung wert. Da sieht man schon die kleinen Unterschiede...
Da ich jetzt also kein Kölner mehr bin und die Wohnung hier nächste Woche auflöse, wird auch dieser Blog nicht weitergeführt (sondern stattdessen der Leineblog). Dies ist also der letzte Eintrag. Da wird mir schon etwas nostalgisch zumute.
Tja, niemals geht man so ganz, aber das hier kann ich jetzt auch nicht mehr sagen:


Maaht et joot zosamme!

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Donnerstag, April 23, 2009

Dolce Vita

Interessant, was aus meiner ehemaligen Kölner Arbeitsstätte demnächst so werden soll. Aber auch ein bisschen traurig, dass ich statt in diesen wunderschönen stilvollen Räumen mitten im Kölner Leben jetzt in einem hässlichen Hochhaus an Hannovers Stadtrand arbeiten muss...
Na ja, dafür ist meine Hannoveraner Wohnung schöner und größer als die in Köln, die nächste Woche geräumt wird. Zurzeit bin ich mit Vorbereitungen gut beschäftigt, so dass der Blog hier etwas zu kurz kommt (zumal ich meinen Mac erst nächste Woche repariert wiederbekomme).
Hier mal eine kleine Aufzählung, mit was ich so die letzten und nächsten Tage beschäftigt war/sein werde: Esstisch mit Stühlen aussuchen und Lieferung entgegennehmen, Umzugsunternehmen finden und beauftragen, IKEA-Möbel kaufen und aufbauen, Möbelaufstellung planen und ausmessen, Riesenpaket mit neuem Fernseher von der Post abholen, neue Steckdose kaufen und austüfteln wie sie angebracht wird (und dabei prompt einen gewischt kriegen), dem Telefonvertrag hinterhertelefonieren, den Mietvertag anmahnen, der Umzugsprämie hinterherlaufen, beim Stromversorger die Abschlagshöhe runterhandeln, sich bei der Stadt anmelden, Wasch- und Spülmaschinen im Internet recherchieren und sich liefern lassen, Balkonbepflanzung planen und bestellen, Spermüllabholung in Köln organisieren, für die Elektroschrottentsorgung sorgen, Übergabetermin der alten und der Zwischenwohnung absprechen, beide übergabefertig machen, ...

Aber ich will mich ja nicht beschweren, ich freu mich auf die neue Wohnung!

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Donnerstag, April 16, 2009

Der Umzug naht

Der Spediteur ist beauftragt, der Sperrmüll angemeldet, ein neues Bett bestellt, gestern wurde eine Waschmaschine gekauft und heute ein Fernseher geordert - langsam wird's ernst...

umzug

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Freitag, April 10, 2009

Immer dasselbe

Eben bei der Schlussszene von Mein Leben - Marcel Reich-Ranicki hab ich mich gewundert und gefreut: wenn ein Film im Deutschland der 50er Jahre spielt, wird neuerdings als Location anscheinend immer mein geliebtes ehemaliges Bürogebäude genommen - so auch schon bei Der Vorleser (wobei die Dreharbeiten zu Letzterem allerdings im Gegensatz zu Ersterem von viel Pressetrara begleitet waren)...

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Sonntag, März 29, 2009

Auf den letzten Drücker

Ist schon witzig so kurz, bevor man Köln verlässt, noch bis dato unbekannte Locations kennenzulernen. Nachdem auf der Büroabschiedsfeier der Kollegin, die leider für längere Zeit nach Australien geht, vier Fässer Kölsch leergetrunken waren, zog man ein paar Straßen weiter in die Ringbar. Die kannte ich bislang zwar vom Namen, war aber noch nie drin gewesen und angenehm überrascht vom Ambiente (oben Bar, unten Club), dem Publikum und der Musik, die gar nicht so schlimm war wie befürchtet, nur leider etwas zu laut. Deshalb zogen nach einiger Zeit wir vier letzten Unverwüstlichen weiter in die Brasserie Bruegel, die mir wirklich noch nie aufgefallen war. Was aber auch nicht weiter schlimm ist: halb zwei Uhr nachts noch sechs Euro Eintritt für angebliche Livemusik, die auch nach einer Stunde nicht in Sicht war, dazu rammelvoll, eng und ein zwar buntgemischtes, aber irgendwie etwas seltsames (Ring-)Publikum - das war mir dann doch zuviel, zumal ich am nächsten Morgen leider früh raus musste...

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