
Dass der Karneval in Köln eine todernste Angelegenheit ist, dürfte allgemein bekannt sein. Das gilt aber nicht nur für den traditionellen, sondern auch für den alternativen Karneval - zumindest für manche Besucher. Es bleibt mir ein Rätsel, warum Leute, die auf der Stunksitzung schunkelnd ihrer alternativen Freude und kölschen Lebensart Ausdruck geben, kurz vorher in der Einlassschlange und bei der Platzreservierung dermaßen verbiestert ihre angeblichen Rechte verteidigen können. Denen würde man am liebsten das
Kölner Grundgesetz um die Ohren hauen...
Was die Sitzung selber betrifft, so war sie zwar in gewohnter Qualität (absolut top mal wieder
Köbes Underground!), das Programm fand ich aber nicht ganz so gut wie in den vergangenen Jahren. Ob es vielleicht auch an unseren bescheidenen Plätzen lag (direkt vor der Band)?
Highlights waren für mich wieder mal die jedes Jahr variierten Standards: das
Hänneschen-Theater und die Persiflage auf einen aktuellen Kinohit, diesmal: Das
Parfüm.
Labels: Karneval, Musik
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