Montag, Februar 23, 2009

Qhof-Krawall

Ordentlich was los war gestern nacht vorm Q-Hof in der Limburger Straße. Erst hatten wir nur an eine der üblichen Schlägereien gedacht, aber dann kam ein Streifenwagen nach dem anderen und es wimmelte nur noch von Polizisten. Wie gut, dass das Internet die Neugier befriedigen kann:
Eine "Lärmstreife" von Polizei und Ordnungsamt wurde heute Morgen (23. Februar) gegen 04.15 Uhr wegen einer Ruhestörung zum wiederholten Male zu einer Gaststätte in die Limburger Straße gesandt. Noch vor der Tür zur Gaststätte versuchte ein Mann (33) die Beamten an den weiteren Einsatzmaßnahmen zu hindern und den Streifenwagen zu beschädigen. Da der 33-jährige alkoholisierte Kölner einem mehrfach erteilten Platzverweis nicht nachkam, und einem Beamten mit der Faust gegen die Brust schlug, wurde er in Gewahrsam genommen.
Während ein anderer alkoholisierter Kölner (41) sich einmischte und versuchte den 33-jährigen Gefangenen zu befreien, kamen 40 bis 50 weitere Karnevalsgäste vor und aus der Gaststätte, solidarisierten sich mit den in Gewahrsam genommenen und bedrängten die Beamten. Mit Sitzblockaden versuchten sie unter anderem die Abfahrt der Gefangenen zu verhindern. Dabei traten zwei unbekannte Personen gegen die Außenspiegel des Streifenwagens, wovon einer zerbrach.
Mit hinzugezogenen Unterstützungskräften gelang es der Polizei, die Personengruppe in Richtung Friesenplatz abzudrängen.
Aus der Menge heraus wurde durch bislang unbekannte Täter mit einer Bierflasche und einem Glas in Richtung der Polizisten geworfen. Die Flasche traf eine Polizeibeamtin (26) am Hinterkopf. Sie erlitt eine Platzwunde und Gehirnerschütterung und musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Das Glas traf einen 23-jährigen Polizisten am Ohr und verletzte diesen leicht. Ein Teil der Personengruppe lief in die Gaststätte zurück und weigerte sich, den polizeilichen Anweisungen des Platzverweises nachzukommen. Nach Rücksprache mit den Angestellten der Gaststätte, verließen die Gäste kontrolliert das Lokal.
Allein für diesen Einsatz waren 29 Streifenwagen und ihre Besatzungen über eine Stunde gebunden.
Die Polizei Köln ermittelt nun wegen Landfriedensbruch, Widerstand, Gefangenbefreiung, gefährlicher Körperverletzungen, Sachbeschädigung und Beleidigung. (Quelle)

Glücklicherweise konnte ich mich mit meiner Begleiterin in den Hausflur gegenüber zurückziehen und friedlicher beschäftigen...

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5 Comments:

Anonymous Anonym said...

Unsolidarisches Arschloch!
Du hättest ja die Leute mal unterstützen können, die da von den Bullen angegriffen wurden!

Dienstag, 24. Februar 2009 um 14:52:00 MEZ  
Anonymous Anonym said...

Eigentlich war es harmlos... Wenn die Polizei mal nicht übertrieben hätte...
Selbst schuld

Dienstag, 24. Februar 2009 um 14:53:00 MEZ  
Anonymous Anonym said...

Also ich hatte eher den Eindruck, dass die "Bullen" die Angegriffenen waren. Und mit Leuten, die mit Flaschen werfen, solidarisiere ich mit grundsätzlich nicht.
Angesichts der diesjährigen Gewaltexzesse während des Karnevals (fast ein Toter auf der Zülpicher) habe ich einen gewissen Grad an Verständnis, wenn die Polizei etwas "übertreibt". Wobei mir angesichts der Situation die Zahl der Streifenwagen doch arg übertrieben vorkam.

Dienstag, 24. Februar 2009 um 18:24:00 MEZ  
Anonymous Anonym said...

Schön auch, dass du die Presseerklärung der Bullen einfach unkommmentiert als "Wahrheit" präsentierst! Als braver Bürger lebt es sich einfach bequemer, gelle?

Für alle anderen, die die Lügen der Polizei nicht schlucken wollen: http://de.indymedia.org/2009/02/242767.shtml

Donnerstag, 26. Februar 2009 um 10:47:00 MEZ  
Anonymous Anonym said...

Und woher willst Du wissen, dass das die Wahrheit ist, Du Schlaumeier????
Aber ja doch, Bullenkloppen ist geil und alles andere ist auch scheiße, wenn´s vom Staat kommt, gell???

Donnerstag, 26. Februar 2009 um 14:52:00 MEZ  

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