28 Weeks Later

28 Wochen später sind alle verhungert, und man beginnt, England wieder zu besiedeln - zunächst mit 15.000 Flüchtlingen, die auf die Isle of Dogs in den Londoner Docklands zurückkehren dürfen. Warum man ausgerechnet mitten in der unübersichtlichen, zugebauten Metropole mit der Rücksiedlung beginnt und nicht in übersichtlicheren Regionen wie z.B. in Yorkshire oder direkt an der Küste bleibt eines der Geheimnisse des Films. Natürlich bricht die Seuche, die alle Infizierten innerhalb kürzester Zeit zu blutrünstigen Berserkern macht, wieder aus, und einige Bewohner des gar nicht mehr so sicheren District One fliehen in die Londoner Innenstadt, immer dicht verfolgt von den Zombies. Das ist nach wie vor sehr spannend, sehr gut gefilmt, routiniert gespielt und mit einem tollen Soundtrack hinterlegt, und auch die genre-typische subtile Kritik an gesellschaftlichen und politischen Realitäten ist vorhanden. Dennoch erreicht der Film nie die Qualitäten seines Vorgängers und bleibt somit eine etwas blasse Fortsetzung - die Genre-Fans dennoch nicht verpassen sollten.
Labels: Kino
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