Donnerstag, November 29, 2007
Mittwoch, November 28, 2007
Noch mehr Schall und Rauch
Es ist wirklich interessant, auf dieser Seite mal die Namen von Freunden und Bekannten durchzuprobieren. Das kann erstaunliche Ergebnisse haben. So gibt es den Nachnamen von meinem Freund Frank in Berlin nur ganze acht mal in deutschen Telefonbüchern:
Und die könnten alle seiner Familie gehören, denn in Berlin hat er eine Tante, die wiederum erwachsene Kinder hat (könnten mit ihm durchaus fünf Anschlüsse ergeben), die beiden Namensträger im Kreis Coesfeld sind seine Mutter und sein Bruder, und in Ludwigsburg wohnt glaub ich sein Vater. Faszinierend!

Schall und Rauch?
Meinen Nachnamen gibt es 625 mal in deutschen Telefonbüchern in 137 verschiedenen Städten und Kreisen, behauptet diese Seite:
Interessant ist (und mir bislang unbekannt war), dass der Name vor allem in Oberfranken um Bamberg herum stark vertreten ist (insg. 239 Einträge). Mit Abstand erst an zweiter Stelle folgt meine Heimat, das Münsterland, mit insgesamt 34 Einträgen in den Kreisen Steinfurt (21) und Recklinghausen (13). Cuxhaven ist mit 26 Einträgen ein weiterer Schwerpunkt.
Der häufigste Vor- zu meinem Nachnamen ist Werner. Platz zwei belegt Josef, der Name meines Vaters. Auch die restlichen Top Ten (Georg, Hans, Manfred, Michael, Günter, Heinrich, Klaus und Rudolf) zeugen von einem gewissen Traditionsbewusstsein meiner Namensvettern - aber was will man von Oberfranken und Münsterländern auch anderes erwarten...
Darüber hinaus gibt es im deutschsprachigen Raum (lt. Google) mindestens zwei Leute, die meinen Vor- und Nachnamen teilen: den Kassierer des Vereins eidg. dipl. Mechanikermeister und technische Fachleute aus Brienz in der Schweiz, der so aussieht, sowie einen Mitarbeiter der Firma crefo/factoring in Pforzheim, der so aussieht.
Nur wie ich aussehe, lässt sich über Google nicht erfahren... :o)

Der häufigste Vor- zu meinem Nachnamen ist Werner. Platz zwei belegt Josef, der Name meines Vaters. Auch die restlichen Top Ten (Georg, Hans, Manfred, Michael, Günter, Heinrich, Klaus und Rudolf) zeugen von einem gewissen Traditionsbewusstsein meiner Namensvettern - aber was will man von Oberfranken und Münsterländern auch anderes erwarten...
Darüber hinaus gibt es im deutschsprachigen Raum (lt. Google) mindestens zwei Leute, die meinen Vor- und Nachnamen teilen: den Kassierer des Vereins eidg. dipl. Mechanikermeister und technische Fachleute aus Brienz in der Schweiz, der so aussieht, sowie einen Mitarbeiter der Firma crefo/factoring in Pforzheim, der so aussieht.
Nur wie ich aussehe, lässt sich über Google nicht erfahren... :o)
Montag, November 26, 2007
Winterruhe
Irgendwie hatte ich es dieses Jahr nicht geschaft, meine dreißig Urlaubstage zu verbraten. Obwohl ich vom 22. Dezember bis zum 6. Januar frei habe, sind vier davon immer noch übrig. Ich war fest davon ausgegangen, dass ich die noch ins erste Quartal 2008 mitnehmen kann. Pustekuchen! Wie mein Chef mir soeben mitteilte (und ein Blick in die Betriebsordnung bestätigte), ist das nur in bestimmten Sonderfällen möglich.
Toll - jetzt darf ich die vier Tage sinnlos im Dezember verballern. Also hab ich am 3., 14., 20. und 21. Dezember auch noch frei. In der restlichen Zeit finden zwei Ausstände statt, und mehr als ein Dutzend Überstunden hab ich auch noch - viel zum Arbeiten werde ich da im Dezember wohl nicht kommen...
Toll - jetzt darf ich die vier Tage sinnlos im Dezember verballern. Also hab ich am 3., 14., 20. und 21. Dezember auch noch frei. In der restlichen Zeit finden zwei Ausstände statt, und mehr als ein Dutzend Überstunden hab ich auch noch - viel zum Arbeiten werde ich da im Dezember wohl nicht kommen...
Kölner Querkopf
Dass ich nicht der Einzige bin, der an einem verregneten Novembersonntag auf die Idee kommt, ins Museum zu gehen, hätte ich mir eigentlich denken können. So war das Museum Ludwig dann auch äußerst gut besucht - besonders die Fotoausstellung von bzw. über Chargesheimer, den "Bohemien aus Köln".
Und das zu Recht! Vor allem seine Kölnbilder aus den fünfziger Jahren, die zum Einen die Kriegszerstörungen, zum Anderen aber die kölsche Lebensfreude und das Alltagsleben in den Veedeln dokumentieren, sind nicht nur künstlerisch gut, sondern für Kölner auch äußerst interessant - zeigen sie doch ein Köln, das es heute so nicht mehr gibt. Die architektonischen Sünden, die nicht zuletzt durch das Ideal einer autogerechten Stadt ab den sechziger Jahren in Köln entstanden, sind beeindruckend in seinem letzten Fotoband Köln 5 Uhr 30 von 1970 belegt.
Vor einem Jahr wurde der Platz vor dem Alten Wartesaal nach ihm benannt, der mit seiner Kombination aus Alt und Neu, Schön und Hässlich ideal das Wesen seiner Kölner Fotografien widerspiegelt.
Und das zu Recht! Vor allem seine Kölnbilder aus den fünfziger Jahren, die zum Einen die Kriegszerstörungen, zum Anderen aber die kölsche Lebensfreude und das Alltagsleben in den Veedeln dokumentieren, sind nicht nur künstlerisch gut, sondern für Kölner auch äußerst interessant - zeigen sie doch ein Köln, das es heute so nicht mehr gibt. Die architektonischen Sünden, die nicht zuletzt durch das Ideal einer autogerechten Stadt ab den sechziger Jahren in Köln entstanden, sind beeindruckend in seinem letzten Fotoband Köln 5 Uhr 30 von 1970 belegt.
Vor einem Jahr wurde der Platz vor dem Alten Wartesaal nach ihm benannt, der mit seiner Kombination aus Alt und Neu, Schön und Hässlich ideal das Wesen seiner Kölner Fotografien widerspiegelt.
Sonntag, November 25, 2007
Meide Holweide
Wenn man mit der Bahn von Sülz nach Holweide fährt, merkt zweierlei:
1. wie groß diese Stadt eigentlich ist, wenn man die Schäl Sick nicht immer ausblendet.
2. dass die KVB sich wirklich Mühe gibt, ihrem Klischee gerecht zu werden.
Zu 1: Fahrplanmäßig braucht die Bahn ohnehin schon fast 45 Minuten - Samstag abend hat es die KVB aber geschafft, dass ich über eine Stunde gebraucht habe, wegen
2: Seit die Linie 19 auf die 18 verschmolzen wurde, klappt auf dieser Strecke irgendwie gar nichts mehr. Theoretisch sollte ca. alle 5 Minuten eine Bahn kommen, in der Praxis kommen meist zwei direkt hintereinander (die aus Hürth, Brühl oder Bonn rappelvoll, die aus Klettenberg total leer...). Am Samstag dann mal was Neues: die fahrplanmäßige 18 nach Thielenbruch kam gar nicht, also bin ich mit der bis Buchheim gefahren. Dort kam dann doch direkt dahinter eine Bahn, deren Ziel gemäß Zugschild Thielenbruch war, die aber laut Durchsage der Fahrerin in Buchheim endete. Schließlich kam kurz darauf die dritte Bahn der Linie 18, die dann auch tatsächlich bis Thielenbruch (und damit auch Holweide) fuhr.
Da kann ich ja glatt froh sein, dass meine Bewerbung damals nicht geklappt hat und ich nicht jeden Tag bis Holweide fahre muss...
1. wie groß diese Stadt eigentlich ist, wenn man die Schäl Sick nicht immer ausblendet.
2. dass die KVB sich wirklich Mühe gibt, ihrem Klischee gerecht zu werden.
Zu 1: Fahrplanmäßig braucht die Bahn ohnehin schon fast 45 Minuten - Samstag abend hat es die KVB aber geschafft, dass ich über eine Stunde gebraucht habe, wegen
2: Seit die Linie 19 auf die 18 verschmolzen wurde, klappt auf dieser Strecke irgendwie gar nichts mehr. Theoretisch sollte ca. alle 5 Minuten eine Bahn kommen, in der Praxis kommen meist zwei direkt hintereinander (die aus Hürth, Brühl oder Bonn rappelvoll, die aus Klettenberg total leer...). Am Samstag dann mal was Neues: die fahrplanmäßige 18 nach Thielenbruch kam gar nicht, also bin ich mit der bis Buchheim gefahren. Dort kam dann doch direkt dahinter eine Bahn, deren Ziel gemäß Zugschild Thielenbruch war, die aber laut Durchsage der Fahrerin in Buchheim endete. Schließlich kam kurz darauf die dritte Bahn der Linie 18, die dann auch tatsächlich bis Thielenbruch (und damit auch Holweide) fuhr.
Da kann ich ja glatt froh sein, dass meine Bewerbung damals nicht geklappt hat und ich nicht jeden Tag bis Holweide fahre muss...
Freitag, November 23, 2007
Beati pauperes spiritu
Heute morgen im Radio gehört und für gut befunden:
"Ich wollte mich eigentlich geistig mit Dir duellieren, aber Du bist ja schon wieder unbewaffnet erschienen."
Erinnerte mich an eine Überlegung, die der Protagonist aus Edith Whartons The Age of Innocence beim Betrachten seiner hübschen Frau anstellt:
Sehr schön gesagt...
"Ich wollte mich eigentlich geistig mit Dir duellieren, aber Du bist ja schon wieder unbewaffnet erschienen."
Erinnerte mich an eine Überlegung, die der Protagonist aus Edith Whartons The Age of Innocence beim Betrachten seiner hübschen Frau anstellt:
"What if 'niceness' carried to that supreme degree were only a negation, the curtain dropped before an emptiness? As he looked at May, [...] he had the feeling that he had never yet lifted that curtain."
Sehr schön gesagt...
Mittwoch, November 21, 2007
Heute schon an Morgen denken
Wordpress ist die beliebteste Software für Blogger, hab ich irgendwo gelesen. Und da hier bei Blogger plötzlich (zumindest bei meinem PC im Büro) fürchterlich nervige Pop-Ups erscheinen, habe ich mich dort mal umgesehen und gleich für die Zukunft vorgesorgt...
Montag, November 19, 2007
Über den Dächern von Köln
Man kann sicherlich darüber streiten, ob fünf Euro für ein Weizenbier nicht überteuert sind - andererseits ist der Blick aus dem 30. Stock des Kölnturms dermaßen eindrucksvoll, dass man solche Preise dafür durchaus in Kauf nehmen kann!
Deshalb sei das Osman 30 für Absacker nach dem Kinobesuch im Cinedom empfohlen - falls noch freie Plätze vorhanden sind, ansonsten wird man nämlich mit dem rasanten Fahrstuhl gar nicht erst nach oben transportiert...
Deshalb sei das Osman 30 für Absacker nach dem Kinobesuch im Cinedom empfohlen - falls noch freie Plätze vorhanden sind, ansonsten wird man nämlich mit dem rasanten Fahrstuhl gar nicht erst nach oben transportiert...
Donnerstag, November 15, 2007
Jecke Reminiszenz
Irgendwie war es schon seltsam gestern in eine fast menschenleere Veedelskneipe zu kommen, war das bei meinem letzten Besuch doch noch ganz anders...
Und bald geht's wieder los!
Und bald geht's wieder los!
Montag, November 12, 2007
Mork lässt grüßen
Seit dem Wochenende muss ich mir endlich keine blödsinnigen Gespräche, Klingeltöne oder sonstigen nervigen Lärm in Bus und Bahn mehr anhören, denn endlich kann ich mich mit seiner Hilfe ausklinken!
Sowas kriegt man übrigens fast für umsonst, wenn man jemanden (in meinem Fall: mich selbst) davon überzeugt, sich jeden Tag Deutschlands beste Tageszeitung liefern zu lassen…
PS: Wer sich über die Überschrift wundert ist wohl kein Kind der Siebziger und schaut einfach mal hier nach.
Labels: Erinnerungen, Musik, Presse, TV
Mittwoch, November 07, 2007
Aller Anfang ist schwer
"Ilsebill salzte nach" soll also der schönste erste Satz in der deutschen Literatur sein. Na ja - da gefällt mir der Zweitplazierte besser: "Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt."
Geht mir auch manchmal morgens um halb sieben so...
Als nächstes wäre dann doch das schönste Ende dran - da hätte ich auch schon einen Favoriten: "Fabian ertrank. Er konnte leider nicht schwimmen." OK, das sind zwei Sätze, aber welcher andere Roman endet schon so schön lakonisch?
Für den schlechtesten Satz hab ich auch einen Anwärter (wenn auch nicht aus der deutschen Literatur): "All was well." Das erinnert mich leider sehr an diese nicht gerade übermäßig sympathische, äh, Frau...
Geht mir auch manchmal morgens um halb sieben so...
Als nächstes wäre dann doch das schönste Ende dran - da hätte ich auch schon einen Favoriten: "Fabian ertrank. Er konnte leider nicht schwimmen." OK, das sind zwei Sätze, aber welcher andere Roman endet schon so schön lakonisch?
Für den schlechtesten Satz hab ich auch einen Anwärter (wenn auch nicht aus der deutschen Literatur): "All was well." Das erinnert mich leider sehr an diese nicht gerade übermäßig sympathische, äh, Frau...
Labels: Literatur
Samstag, November 03, 2007
Art.Fair 21
Was bietet sich an einem verregneten, tristen November-Brückentag mehr an als ein Museumsbesuch? Und wenn man die meisten Kölner Museen zur Genüge kennt oder in der bevorstehenden Museumsnacht kennen lernen will, gibt es noch eine Kunstmesse an, zu deren Besuch im Radio dringend geraten wird.
Bei der Gelegenheit lernt man auch Kölns neuestes Messegelände kennen, die Expo XXI - eine sehr schöne, beeindruckende Location. Die Idee, eventuell sogar das bevorstehende Weihnachtsgeld teilweise in Kunst zu investieren, erwies sich allerdings als etwas naiv, überstiegen die angebotenen Werke nicht nur meinen Etat, sondern mit Formaten von teilweise sechs oder mehr Quadratmetern auch die mir zur Verfügung stehende Wandfläche.
Die Geldknappheit ging aber noch weiter: aufgrund von fehlendem Bargeld und Geldautomaten konnte ich leider nicht die wirklich verführerischen Angebote des Caterings ausprobieren - nicht mal für ein Bier reichte es mehr...
Dennoch ein sehr schöner Nachmittag in einer mir bislang unbekannten, wunderschönen Architektur mit interessanten Einblicken in den aktuellen Kunstmarkt!
Bei der Gelegenheit lernt man auch Kölns neuestes Messegelände kennen, die Expo XXI - eine sehr schöne, beeindruckende Location. Die Idee, eventuell sogar das bevorstehende Weihnachtsgeld teilweise in Kunst zu investieren, erwies sich allerdings als etwas naiv, überstiegen die angebotenen Werke nicht nur meinen Etat, sondern mit Formaten von teilweise sechs oder mehr Quadratmetern auch die mir zur Verfügung stehende Wandfläche.
Die Geldknappheit ging aber noch weiter: aufgrund von fehlendem Bargeld und Geldautomaten konnte ich leider nicht die wirklich verführerischen Angebote des Caterings ausprobieren - nicht mal für ein Bier reichte es mehr...
Dennoch ein sehr schöner Nachmittag in einer mir bislang unbekannten, wunderschönen Architektur mit interessanten Einblicken in den aktuellen Kunstmarkt!
Donnerstag, November 01, 2007
Winterzeit
Nachdem ich die zusätliche Stunde der Winterzeit letzten Sonntag verschlafen habe, wodurch ich nicht nur am Sonntag schon um sieben Uhr wach sondern auch die ganze Woche um zehn Uhr abends schon müde war, hätte ich sie letzte Nacht gut gebrauchen können. Eigentlich wollte ich nach unserer Betriebsfeier Freunde im Cafe Sehnsucht in Ehrenfeld treffen, um dann mal die Werkstatt kennenzulernen und dort Halloween zu feiern. Leider hatten noch sehr viele andere Leute diese Idee, und die Schlange vor dem Eingang war bestimmt 50 m lang. Daher sind wir ins Underground ausgewichen, wo es nicht nur keine Schlange, sondern auch freien Eintritt gab. Und die Musik war wieder mal erstaunlich gut! Von recht vielen, gruselig geschminkten und verkleideten Gästen mal ganz abgesehen.
Und gelernt hab ich gestern auch einiges: auf der Betriebsfeier, was Pyrografen sind; im Underground, dass die heutigen 20jährigen noch zur gleichen Musik tanzen wie ich in dem Alter; und auf der Heimfahrt mit dem Taxi, dass Ziege auf persisch Gahm (oder so ähnlich) heißt, weshalb unser Ex-Nationaltorwart dort Olli Ziege genannt wird. Außerdem scheinen viele Kölner nicht zu wissen, dass ausgeschaltete Taxi-Leuchten soviel wie "besetzt" heißen, weshalb sie trotzdem auf die Straße springen, um sie anzuhalten - was in Persien, zumindest der Reaktion unseres Fahrers zufolge, nicht üblich und auch sehr verwerflich zu sein scheint...
Und gelernt hab ich gestern auch einiges: auf der Betriebsfeier, was Pyrografen sind; im Underground, dass die heutigen 20jährigen noch zur gleichen Musik tanzen wie ich in dem Alter; und auf der Heimfahrt mit dem Taxi, dass Ziege auf persisch Gahm (oder so ähnlich) heißt, weshalb unser Ex-Nationaltorwart dort Olli Ziege genannt wird. Außerdem scheinen viele Kölner nicht zu wissen, dass ausgeschaltete Taxi-Leuchten soviel wie "besetzt" heißen, weshalb sie trotzdem auf die Straße springen, um sie anzuhalten - was in Persien, zumindest der Reaktion unseres Fahrers zufolge, nicht üblich und auch sehr verwerflich zu sein scheint...